Freelancer-Kompass 2026: Hohe Eigenvorsorge, geringe Planungssicherheit – ein Standortproblem

Hintergrund & Analyse Freelancer übernehmen ihre soziale Absicherung in großer Eigenleistung – und fühlen sich dennoch politisch und rechtlich auf unsicherem Terrain. Neue Vorab-Ergebnisse aus dem Freelancer-Kompass 2026 zeigen: Nicht mangelnde Vorsorge ist das Problem, sondern mangelnde Planungssicherheit. Besonders die Regeln zur Scheinselbstständigkeit und der Umgang mit Statusfragen wirken als Wachstumsbremse für eine projektbasierte Wissensökonomie – und damit auch für viele Mittelstandsunternehmen als Auftraggeber.

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Was Reiche muss lernen: Energiepolitik gehört ins Netzwerk – nicht in die Gutsherrenlogik

Kommentar & Analyse Wer Energiepolitik weiterhin „auf Gutsherrenart“ oder in „großen Einheiten“ denkt, arbeitet gegen die Realität des Systems. Die Energiewende ist längst ein Netzwerk aus Millionen Anlagen, flexiblen Verbrauchern, Speichern und regionalen Knoten. Das muss auch eine Bundeswirtschaftsministerin verstehen – sonst wird aus Modernisierung eine neue Abhängigkeit.

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Dach-PV unter Druck: Wer von Kürzungen der Einspeisevergütung besonders betroffen wäre

Eine Schwächung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen ist kein technisches Detail. Sie verschiebt Risiken und Renditen – weg von privaten Eigentümern und mittelständischen Betrieben, hin zu Akteuren mit Skalenvorteilen. Regional wäre der Effekt klar: Bayern und Baden-Württemberg stünden im Zentrum der Bremse, Nordrhein-Westfalen folgt – während Brandenburg trotz hoher PV-Gesamtleistung wegen vieler Freiflächenanlagen anders betroffen ist.

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EEG-Novelle 2026: Wird die Energiewende wieder zentralisiert?

Ein geleakter Referentenentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sieht die Streichung der Einspeisevergütung für kleine Photovoltaik-Dachanlagen vor. Was technisch nach Effizienz klingt, könnte ordnungspolitisch eine Verschiebung im Energiesystem bedeuten – zulasten von Bürgern, Mittelstand und dezentraler Eigentumsbildung.

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Wer kontrolliert den Code? Warum Software-Sicherheit zur Führungsaufgabe im Mittelstand wird

In immer mehr Unternehmen läuft Wertschöpfung auf Software: vom Shop bis zur Produktion, von der Logistik bis zur Buchhaltung. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur „Sind wir gehackt?“ – sondern: Wer kontrolliert den Code, der täglich bei uns in Produktion geht? Datadogs State of DevSecOps Report 2026 beschreibt ein Muster, das besonders für KMU gefährlich ist: veraltete Abhängigkeiten mit bekannten Schwachstellen treffen auf Automatisierung, die Updates so schnell einspielt, dass Risiken gleich mit ausgeliefert werden.

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Regulierung trifft Realität: Wie neue Steuerpflichten den Mittelstand unter Digitaldruck setzen

E-Invoicing, neue Berichtspflichten und der Fachkräftemangel verändern die Steuerfunktion schneller, als viele IT-Architekturen nachziehen. Das Problem ist nicht „zu wenig KI“, sondern zu wenig End-to-End-Struktur: Datenlücken, Schnittstellenbrüche und Schattenprozesse werden zur Kosten- und Risikoquelle. Eine aktuelle Lünendonk-Studie („Tax Technology 3.0“) beschreibt genau dieses Muster – und macht deutlich, warum der Mittelstand den digitalen Umbau nicht als Tool-Projekt, sondern als Organisations- und Architekturfrage behandeln muss.

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ifo-Geschäftsklima: Zarte Aufhellung – kein echter Aufbruch

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellt sich langsam auf. Doch für einen eigenständigen Investitionsschub reicht das nicht. Das ifo-Geschäftsklima ist im Februar leicht gestiegen, die Erwartungen stabilisieren sich. Gleichzeitig bleibt die Skepsis vieler Unternehmen gegenüber der Wirtschaftspolitik hoch. Für den Mittelstand ist entscheidend: Handelt es sich um den Beginn eines nachhaltigen Wachstumspfads – oder lediglich um eine konjunkturelle Zwischenphase?

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Payment-Orchestrierung als Infrastruktur: VR Payment und Green Banana – ein Baustein europäischer digitaler Autonomie?

VR Payment (Genossenschaftliche FinanzGruppe) und Green Banana bündeln „Buy Now, Pay Later“ (BNPL) mit weiteren Zahlarten in einem konsolidierten Dashboard. Was nach Händler-Komfort klingt, berührt eine strategische Kernfrage: Wer kontrolliert den Infrastruktur-Layer im Checkout – und damit Daten, Routing, Konditionen und Marktzugang? Für den Mittelstand ist das nicht nur Payment-Technik, sondern eine Frage wirtschaftlicher Souveränität.

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