Wenn die Mitte an sich selbst zweifelt

Die Aussage des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten, eine Koalition aus CDU/CSU und SPD habe kaum Aussicht, vier Jahre zu überstehen, ist mehr als nur eine zugespitzte Meinungsäußerung. Sie verweist auf ein strukturelles Problem der politischen Mitte: mangelndes Vertrauen in die eigene Regierungsfähigkeit – mit potenziell weitreichenden Folgen.

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Reputation 2026: Wenn der gute Ruf zum Datenprodukt wird

Der gute Ruf eines Unternehmens war früher vor allem Ergebnis von Leistung, Verlässlichkeit und persönlicher Erfahrung. Heute wird Reputation zunehmend digital gemessen: durch Erwähnungen im Netz, Tonalitätsanalysen und KI-gestützte Auswertungen. Eine neue Untersuchung von ServiceValue und Deutschland Test zeigt, wie stark der Unternehmensruf inzwischen zum Datenprodukt geworden ist.

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Steuerformulare als Systemfehler – warum Bürokratie zum Standortnachteil wird

Deutschland diskutiert über Fachkräftemangel, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig zwingt der Staat Millionen Bürger und Unternehmen jedes Jahr dazu, sich durch unverständliche Steuerformulare zu arbeiten. Das ist kein Detailproblem – es ist ein strukturelles Versagen mit volkswirtschaftlichen Folgen.

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So wird Politik gemacht

Ein aktueller Fall aus der Energiepolitik zeigt, wie politische Entscheidungen im Vorfeld von Gesetzen entstehen – und welche Rolle externe Interessen dabei spielen. Recherchen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ legen offen, wie Ministerien Argumente aus der Wirtschaft in ihre Entscheidungsprozesse einbeziehen.

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Katherina Reiche: Viel Reiz, wenig Konzept – warum der Mittelstand mehr erwarten muss

Eine Wirtschaftsministerin muss ordnen, führen, abwägen und im Zweifel auch eingreifen. Aus Sicht vieler kleiner und mittlerer Unternehmen erfüllt Katherina Reiche diesen Anspruch bislang nicht. Sie setzt politische Reizpunkte, provoziert Koalitionskonflikte und sendet markige Signale – doch ein schlüssiges wirtschaftspolitisches Konzept für den Standort Deutschland ist bislag

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Gesundheitssystem am Limit – warum Deutschland sich seine Ineffizienz nicht mehr leisten kann

Die gesetzliche Krankenversicherung steuert auf ein Defizit von bis zu 40 Milliarden Euro zu – und doch liegt ein Reformkonzept auf dem Tisch, das Einsparungen in ähnlicher Größenordnung ermöglicht. Das eigentliche Problem ist daher nicht das Geld, sondern das System. Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung: mehr Markt, mehr Staat – oder endlich Ordnung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft.

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Pendlerpauschale: Symbolpolitik statt Lösung

Steigende Spritpreise belasten Millionen Pendler – und die politische Antwort folgt einem bekannten Muster: Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche präsentiert damit kein Konzept, sondern einen Reflex. Was als Entlastung verkauft wird, ist in Wahrheit ein Instrument, das systematisch an den zentralen Problemen vorbeigeht.

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Wenn Ministerien nicht mehr selbst denken dürfen

Der Vorgang im Bundeswirtschaftsministerium ist mehr als eine weitere Berateraffäre. Wenn eine Ministerin für zentrale wirtschaftspolitische Themenfelder externe Top-Management-Beratung in großem Stil anfordert, obwohl der eigene Apparat genau für solche Aufgaben existiert, dann geht es nicht nur um Organisation. Es geht um das Selbstverständnis von Regierung, Verwaltung und sozialer Marktwirtschaft.

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