Wenn die Mitte an sich selbst zweifelt

Die Aussage des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten, eine Koalition aus CDU/CSU und SPD habe kaum Aussicht, vier Jahre zu überstehen, ist mehr als nur eine zugespitzte Meinungsäußerung. Sie verweist auf ein strukturelles Problem der politischen Mitte: mangelndes Vertrauen in die eigene Regierungsfähigkeit – mit potenziell weitreichenden Folgen.

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So wird Politik gemacht

Ein aktueller Fall aus der Energiepolitik zeigt, wie politische Entscheidungen im Vorfeld von Gesetzen entstehen – und welche Rolle externe Interessen dabei spielen. Recherchen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ legen offen, wie Ministerien Argumente aus der Wirtschaft in ihre Entscheidungsprozesse einbeziehen.

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CDU gegen CDU: Reiche unter Druck – wenn der Sozialflügel Alarm schlägt

Die Forderung nach der Entlassung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist mehr als parteiinterner Streit. Sie zeigt eine gefährliche Schieflage: Die wirtschaftspolitische Führung verliert den Bezug zur Realität vieler Betriebe – und öffnet gleichzeitig politische Flanken, die für den Mittelstand brandgefährlich sind.

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Pendlerpauschale: Symbolpolitik statt Lösung

Steigende Spritpreise belasten Millionen Pendler – und die politische Antwort folgt einem bekannten Muster: Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche präsentiert damit kein Konzept, sondern einen Reflex. Was als Entlastung verkauft wird, ist in Wahrheit ein Instrument, das systematisch an den zentralen Problemen vorbeigeht.

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USA: Wenn Macht zu Markt wird – Politik als Insiderbörse

Ein aktueller Fall aus Washington wirft ein Schlaglicht auf ein strukturelles Problem: Wenn politische Entscheidungsträger zugleich als Marktteilnehmer agieren, verschwimmen die Grenzen zwischen öffentlicher Verantwortung und privatem Gewinn. Die Folgen reichen weit über einzelne Vorwürfe hinaus – sie betreffen das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit marktwirtschaftlicher Ordnung.

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Wenn Ministerien nicht mehr selbst denken dürfen

Der Vorgang im Bundeswirtschaftsministerium ist mehr als eine weitere Berateraffäre. Wenn eine Ministerin für zentrale wirtschaftspolitische Themenfelder externe Top-Management-Beratung in großem Stil anfordert, obwohl der eigene Apparat genau für solche Aufgaben existiert, dann geht es nicht nur um Organisation. Es geht um das Selbstverständnis von Regierung, Verwaltung und sozialer Marktwirtschaft.

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Wohnungsbau in der Sackgasse: Warum Deutschland endlich eine Strategie statt Ideologie braucht

Zwischen Neubau-Mantra, Klimazielen und sozialem Druck fehlt der deutschen Gebäudepolitik eines: ein klarer, wirtschaftlich tragfähiger Kurs. Leidtragende sind Mieter – und der Mittelstand.

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Betrachtungen nach den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: Politik ohne Kompass?

Warum einfache Antworten so gefährlich sind – und warum der Mittelstand jetzt Klarheit einfordern muss „Politik muss man mit dem Hirn machen.“ Dieser Satz klingt selbstverständlich. Und doch beschreibt er das zentrale Problem unserer Zeit: Politik wird immer weniger rational verstanden – und immer stärker emotional entschieden. Die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind dafür ein deutliches Signal. Sie zeigen keine „Dummheit“ der Wähler, sondern eine wachsende Orientierungslosigkeit in einem politischen System, das seine Richtung nicht mehr überzeugend erklärt.

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Mittelstand unter Druck: Warum Resilienz jetzt zur Führungsaufgabe wird

Die Sorgen wachsen, die Unsicherheit bleibt hoch, der Handlungsdruck steigt: Der neue R+V Resilienz-Report 2026 zeigt einen Mittelstand, der seine Risiken klarer sieht als noch vor zwei Jahren. Doch die eigentliche Herausforderung liegt tiefer. Nicht der Mangel an Einsicht ist das Problem, sondern die zu langsame Umsetzung. Resilienz ist damit keine Modeformel mehr, sondern eine harte Führungs-, Personal- und Standortfrage.

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