Nicht Kulturkampf – Zivilisationsfrage: Warum Europas Modell Zukunft hat – und ungezügelte Machtakkumulation nicht

Die Rede von J. D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat in Europa Irritation ausgelöst. Die erste Reaktion war Empörung. Die zweite war Ratlosigkeit. Doch die entscheidende Antwort darf weder emotional noch defensiv sein. Sie muss analytisch sein. Denn hier ging es nicht um Diplomatie oder Stilfragen. Es ging um zwei gegensätzliche Vorstellungen davon, wie Gesellschaft funktioniert.

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Offensive Security als Service: Warum MSPs zum Sicherheitsanker des Mittelstands werden

Cybersecurity erlebt gerade einen Rollenwechsel: Weg von punktuellen Projekten und Checklisten – hin zu kontinuierlich messbaren Ergebnissen. Getrieben wird dieser Wandel durch Managed Service Provider (MSPs), die Security zunehmend als laufende Dienstleistung bündeln. Eine Personal- und Channel-Meldung ist dafür ein gutes Beispiel – und Anlass für eine Einordnung aus Mittelstandssicht.

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BITMi-Prognose 2026: IT-Mittelstand trotzt der Wirtschaftslage – KI bleibt der größte Trend

Während viele Branchen mit schwacher Konjunktur, Kosten- und Regulierungsdruck ringen, rechnet der deutsche IT-Mittelstand mehrheitlich mit Wachstum. Eine BITMi-Jahresprognose für 2026 zeigt zugleich: Die größte Hürde bleibt nicht die Technik – sondern das Umfeld aus Wirtschaftslage, Bürokratie und fehlender strategischer Priorisierung digitaler Souveränität.

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Indien als zweites Standbein: Warum Mittelständler ihre Produktion aufteilen

Die Diskussion um ein mögliches Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien wird häufig mit drastischen Warnungen begleitet. Von massenhaftem Arbeitsplatzverlust und einer neuen Abwanderungswelle der Industrie ist die Rede. Solche Szenarien greifen jedoch zu kurz. In der Praxis zeigt sich ein differenzierteres Bild: Viele mittelständische Industrieunternehmen verlagern ihre Produktion nicht vollständig ins Ausland – sie teilen ihre Wertschöpfung auf.

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Jahreswirtschaftsbericht 2026: 1 % Wachstum – und warum der Mittelstand jetzt Tempo braucht

Die Bundesregierung hat den Jahreswirtschaftsbericht 2026 im Kabinett beschlossen – mit einer Wachstumsprognose von 1,0 Prozent für das reale Bruttoinlandsprodukt. Nach den zurückliegenden Rezessionsjahren ist das ein positives Signal. Gleichzeitig ist es noch keine Trendwende.

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Eine Leistung statt Leistungsdschungel? Warum die Sozialstaatsdebatte an die Systemfrage geht

Die Juristin Franziska Vollmer hat in einem Interview mit der taz vom 25. Januar 2026 grundlegende Reformüberlegungen zum deutschen Sozialstaat vorgestellt. Ihre Vorschläge zielen auf eine strukturelle Vereinfachung der existenzsichernden Leistungen und berühren damit zentrale Fragen von Verwaltungsorganisation, Arbeitsanreizen und Systemgerechtigkeit.

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Greenland-Zölle vertagt – die Kostenlogik bleibt: Warum am Ende meist die eigene Wirtschaft zahlt

Als US-Präsident Donald Trump seine angedrohten „Greenland Tariffs“ gegen acht europäische Länder kurz vor Inkrafttreten wieder zurücknahm, war das politisch ein Rückzieher – ökonomisch aber nur eine Pause. Neue Auswertungen (InvestorsObserver) und eine Studie des Kiel Instituts verweisen auf einen harten Mechanismus: Zölle treffen in der Praxis überwiegend Importeur, Unternehmen und Konsumenten im Inland – nicht den Exporteur im Ausland.

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Lieferkettenrisiken 2026: Warum „gute Daten“ trotzdem teuer werden

98 Prozent der Supply-Chain-Verantwortlichen sind überzeugt, dass ihre Entscheidungen auf vollständigen und aktuellen Lieferantendaten beruhen. Gleichzeitig berichten 73 Prozent von finanziellen oder operativen Verlusten durch Lieferkettenstörungen in den vergangenen zwölf Monaten. Genau diese Vertrauenslücke – Sphera spricht von einem „Confidence Paradox“ – steht im Zentrum des Sphera Supply Chain Risk Report 2026.

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