Deutschlands teuerste Reserve: Warum zehntausende Ingenieurinnen weiter am Rand stehen

Deutschland klagt über Fachkräftemangel, demografischen Druck und stockende industrielle Transformation – lässt aber zugleich ein erhebliches eigenes Potenzial ungenutzt. Kurz vor der Hannover Messe macht eine neue Untersuchung von VDI und Institut der deutschen Wirtschaft deutlich, dass mehr Frauen in Ingenieur- und Informatikberufen nicht nur eine Frage der Chancengleichheit wären, sondern ein messbarer wirtschaftlicher Hebel für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Kommentare deaktiviert für Deutschlands teuerste Reserve: Warum zehntausende Ingenieurinnen weiter am Rand stehen

So wird Politik gemacht

Ein aktueller Fall aus der Energiepolitik zeigt, wie politische Entscheidungen im Vorfeld von Gesetzen entstehen – und welche Rolle externe Interessen dabei spielen. Recherchen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ legen offen, wie Ministerien Argumente aus der Wirtschaft in ihre Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Kommentare deaktiviert für So wird Politik gemacht

KI im Blindflug – warum viele Unternehmen ihre eigene Organisation nicht kennen

Unternehmen investieren massiv in Künstliche Intelligenz – doch die erhofften Produktivitätssprünge bleiben oft aus. Der Grund liegt nicht in der Technologie, sondern in einem strukturellen Defizit: Viele Betriebe wissen mehr über Tools als über ihre eigene Arbeitsorganisation.

Kommentare deaktiviert für KI im Blindflug – warum viele Unternehmen ihre eigene Organisation nicht kennen

CDU gegen CDU: Reiche unter Druck – wenn der Sozialflügel Alarm schlägt

Die Forderung nach der Entlassung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist mehr als parteiinterner Streit. Sie zeigt eine gefährliche Schieflage: Die wirtschaftspolitische Führung verliert den Bezug zur Realität vieler Betriebe – und öffnet gleichzeitig politische Flanken, die für den Mittelstand brandgefährlich sind.

Kommentare deaktiviert für CDU gegen CDU: Reiche unter Druck – wenn der Sozialflügel Alarm schlägt

Katherina Reiche: Viel Reiz, wenig Konzept – warum der Mittelstand mehr erwarten muss

Eine Wirtschaftsministerin muss ordnen, führen, abwägen und im Zweifel auch eingreifen. Aus Sicht vieler kleiner und mittlerer Unternehmen erfüllt Katherina Reiche diesen Anspruch bislang nicht. Sie setzt politische Reizpunkte, provoziert Koalitionskonflikte und sendet markige Signale – doch ein schlüssiges wirtschaftspolitisches Konzept für den Standort Deutschland ist bislag

Kommentare deaktiviert für Katherina Reiche: Viel Reiz, wenig Konzept – warum der Mittelstand mehr erwarten muss

Gesundheitssystem am Limit – warum Deutschland sich seine Ineffizienz nicht mehr leisten kann

Die gesetzliche Krankenversicherung steuert auf ein Defizit von bis zu 40 Milliarden Euro zu – und doch liegt ein Reformkonzept auf dem Tisch, das Einsparungen in ähnlicher Größenordnung ermöglicht. Das eigentliche Problem ist daher nicht das Geld, sondern das System. Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung: mehr Markt, mehr Staat – oder endlich Ordnung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft.

Kommentare deaktiviert für Gesundheitssystem am Limit – warum Deutschland sich seine Ineffizienz nicht mehr leisten kann

Pendlerpauschale: Symbolpolitik statt Lösung

Steigende Spritpreise belasten Millionen Pendler – und die politische Antwort folgt einem bekannten Muster: Die Pendlerpauschale soll erhöht werden. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche präsentiert damit kein Konzept, sondern einen Reflex. Was als Entlastung verkauft wird, ist in Wahrheit ein Instrument, das systematisch an den zentralen Problemen vorbeigeht.

Kommentare deaktiviert für Pendlerpauschale: Symbolpolitik statt Lösung

Wenn Ministerien nicht mehr selbst denken dürfen

Der Vorgang im Bundeswirtschaftsministerium ist mehr als eine weitere Berateraffäre. Wenn eine Ministerin für zentrale wirtschaftspolitische Themenfelder externe Top-Management-Beratung in großem Stil anfordert, obwohl der eigene Apparat genau für solche Aufgaben existiert, dann geht es nicht nur um Organisation. Es geht um das Selbstverständnis von Regierung, Verwaltung und sozialer Marktwirtschaft.

Kommentare deaktiviert für Wenn Ministerien nicht mehr selbst denken dürfen

Soziale Medien entprivatisieren? Ein ordnungspolitischer Denkanstoß

Was passiert, wenn private Unternehmen die Infrastruktur der öffentlichen Kommunikation kontrollieren? Diese Frage stellt sich mit wachsender Dringlichkeit. Soziale Medien sind längst mehr als Geschäftsmodelle – sie sind zentrale Räume der digitalen Öffentlichkeit. Und genau deshalb stellt sich eine unbequeme Frage: Gehören sie wirklich in private Hand? Über viele Jahre galt es als selbstverständlich, soziale Medien als normale Unternehmen zu betrachten. Sie boten Dienste an, wuchsen schnell und wurden zu globalen Plattformen. Doch diese Sicht greift heute zu kurz. Denn die Funktion dieser Plattformen hat sich grundlegend verändert. Soziale Medien sind nicht mehr nur Kommunikationsmittel. Sie strukturieren Aufmerksamkeit, steuern Sichtbarkeit und prägen, welche Inhalte gesellschaftlich wahrgenommen werden. Wer sichtbar ist, findet statt. Wer unsichtbar bleibt, verschwindet – wirtschaftlich, politisch und kulturell.

Kommentare deaktiviert für Soziale Medien entprivatisieren? Ein ordnungspolitischer Denkanstoß