„Krieg der Medien“: Auf in die Schlacht gegen Dark Tech
Medienwissenschaftler Martin Andree rechnet mit Big Tech, Plattformlogik und digitalem Phlegmatismus in Europa ab – und warnt: Ohne digitale Souveränität droht demokratischer Realitätsverlust.
Medienwissenschaftler Martin Andree rechnet mit Big Tech, Plattformlogik und digitalem Phlegmatismus in Europa ab – und warnt: Ohne digitale Souveränität droht demokratischer Realitätsverlust.
>Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) und das CSCP starten mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) das Projekt „KI 2035“, um KMU beim wirksamen und verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu unterstützen
In der öffentlichen Kritik an den sogenannten „Big Tech“-Konzernen – jenen globalen Akteuren, die das digitale Leben durchdringen und ordnen – stehen meist dieselben Namen im Fokus: Google, Meta, Amazon, Apple, Microsoft. Sie gelten als Symbole einer Ökonomie, die auf Datensammlung, algorithmischer Steuerung und der ökonomischen Verwertung menschlicher Aufmerksamkeit beruht. Doch jenseits dieser allgegenwärtigen Riesen existieren digitale Räume, die sich unauffälliger geben, aber doch Teil desselben Systems sind – etwa die beruflichen Netzwerke LinkedIn und XING
Immer mehr Deutsche geraten in die digitale Rabattfalle. Was als harmloses Punktesammeln bei Edeka, Rewe oder Penny beginnt, führt oft zu einem schleichenden Verlust digitaler Autonomie.
Deutschland führt EU-weit bei den Medianvergütungen, hat international aber Aufholbedarf. In Sales & Marketing liegt Deutschland nur im Mittelfeld. Der Gender Pay Gap bleibt Thema – auch hierzulande
Big Tech muss weg – aber wie? Google, Facebook, Apple, Amazon, Microsoft – sie bestimmen, was wir sehen, wissen, kaufen und glauben. Fünf Konzerne kontrollieren rund 80 Prozent des globalen digitalen Werbemarktes, beherrschen 95 Prozent der Suchanfragen und dominieren Cloud-, Kommunikations- und KI-Infrastrukturen
Verträge sind Cash- und Risikoträger – aber in vielen Häusern liegen sie verteilten Ordnern, Postfächern und Excel-Listen. Eine aktuelle Erhebung zeigt: Über ein Drittel der Unternehmen hat keinen zentralen Überblick über laufende Verträge; im Finanzgewerbe sind es sogar knapp sechs von zehn. Verpasste Fristen, fehlende Versionierung und unklare Verantwortlichkeiten kosten Zeit, Geld und Nerven.
Google ist längst keine neutrale Suchmaschine mehr, sondern ein Monetarisierungs-Ökosystem mit eingebautem Gatekeeping. Der neue KI-Modus verschärft dieses Problem: Antworten werden direkt auf der Google-Seite generiert, Quellen nur selektiv genannt, Klicks verlagern sich in Richtung Google-eigener Flächen und Anzeigen. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bedeutet das: weniger planbarer Traffic, mehr Abhängigkeit, höhere Kosten.
Intuitive Kollaboration: Menschliche Urteilskraft trifft KI-gestützte Iissensvernetzung. Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) legt mit dem Pre-Read zu „Kollaboration mit KI“ eine pointierte Wegskizze vor: Generative KI und autonome Agenten wandern von Einzellösungen in die Wertschöpfung. Für den Mittelstand heißt das: Prozesse, Rollen, Räume – und vor allem Führungsaufgaben – müssen neu gedacht werden. Diese Analyse destilliert die wesentlichen Befunde und übersetzt sie in einen praxistauglichen 90-Tage-Plan für KMU.
Die BWA/DC-Studie prognostiziert: KI wird schneller zum Büro- und Produktionsalltag, humanoide Roboter folgen. Was das für Produktivität, Beschäftigung und Sozialstaat heißt – und was KMU jetzt konkret tun sollten