Deal-Maker sind keine Friedensstifter

Die Sehnsucht nach einem schnellen Ende des Krieges in der Ukraine ist menschlich – und politisch gefährlich, wenn sie zur Illusion eines „Deal-Friedens“ wird. Wer Außenpolitik wie ein Immobiliengeschäft behandelt, verspricht zwar rasche Ergebnisse, produziert aber oft genau das Gegenteil: instabile Abmachungen, die den nächsten Konflikt vorbereiten.

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Nur Effizienz, kaum Innovation: Warum deutsche Banken technologisch zurückfallen

Europas Banken stehen vor einem tiefgreifenden technologischen Umbruch. Künstliche Intelligenz, datengetriebene Geschäftsmodelle und digitale Plattformen verändern Vermögensverwaltung, Kreditvergabe und Kundenbeziehungen grundlegend. Während viele europäische Institute diesen Wandel offensiv gestalten, zeigt sich in Deutschland ein anderes Bild: Effizienzprogramme dominieren, echte Innovationsstrategien bleiben die Ausnahme.

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Europa kennt seine Macht – nutzt sie aber nicht

Nach der Vorstellung des neuen Sicherheitskonzepts der USA herrschte in Europa vor allem eines: Zurückhaltung. Nationale Regierungen reagierten vorsichtig, Brüssel blieb auffallend leise. Dieses Schweigen ist kein diplomatisches Detail – es ist symptomatisch.

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EU-Choke Points gegen Trump: Welche Hebel Europa tatsächlich hat

Nach der Vorstellung des neuen Sicherheitskonzepts der USA haben sich die europäischen Regierungen auffallend zurückgehalten. Auch aus Brüssel kamen kaum vernehmbare Reaktionen. Dieses Schweigen ist bemerkenswert – und es wirft eine grundsätzliche Frage auf: Ist die Europäische Union außen- und wirtschaftspolitisch handlungsfähig, oder bleibt sie im Ernstfall Zuschauer?

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Berichten, was ist – nicht, was klickt

Die Presse als tragende Säule der Demokratie – und ihr Problem mit Social Media In der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik ist die Presse nicht Dekoration, sondern tragende Säule: Sie ordnet Fakten ein, trennt Wichtiges von Lautem und ermöglicht dem Parlament, auf einer informierten Grundlage zu entscheiden. Das klassische Leitmotiv „berichten, was ist“ hat genau das zum Ziel – nicht mehr und nicht Weniger.

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Wie deutsche Medien den politischen Diskurs verzerren

Social-Media-Logiken und die wachsende Gefahr für die demokratische Kultur. Die eigentliche Gefahr: nicht das Parlament, sondern die Medien. Der öffentliche Diskurs in Deutschland richtet seine Kritik gerne an Parteien, Fraktionen und einzelne Abgeordnete. Doch diese Fokussierung verschleiert den Kern der eigentlichen Entwicklung: Die Medien treiben heute die Politik, nicht umgekehrt.

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Bildung als Demokratierisiko: Was das neue US-Sicherheitspaket Europa lehren muss

Die neue nationale Sicherheitsstrategie des Weißen Hauses verschärft nicht nur den politischen Konflikt mit Europa – sie legt schonungslos offen, wie sehr ein geschwächtes Bildungssystem zum innenpolitischen Sicherheitsrisiko geworden ist. Für Europa und den Mittelstand ist das ein Warnsignal.

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Insolvenzen 2025: Deutschland am Wendepunkt – Risiken, Ursachen und neue Perspektiven

Deutschland erlebt im Jahr 2025 eine der kritischsten wirtschaftlichen Phasen seit einem Jahrzehnt: 23.900 Unternehmensinsolvenzen und 76.300 Privatpleiten markieren ein ernstes Warnsignal. Doch hinter den Zahlen verbirgt sich ein differenziertes Bild: strukturelle Probleme, politische Kurswechsel – und erste Anzeichen für eine mögliche Stabilisierung ab 2026.

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Wenn Medien Politik treiben: Wie Social Media den Bundestag verändert

In stabilen Demokratien entsteht politische Willensbildung idealerweise aus einem Dreiklang: gesellschaftliche Diskussion, journalistische Beobachtung, parlamentarische Entscheidung. Doch dieses Gleichgewicht gerät zunehmend unter Druck. Nicht durch eine große Verschwörung, sondern durch strukturelle Veränderungen der Medienlogik, der politischen Kommunikation und der digitalen Öffentlichkeit.

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