Make America Governable: Warum Europas Modell nicht exportiert werden muss – sondern verstanden

Der britische Oxford-Historiker Peter Frankopan hat kürzlich in einem Interview eine Beobachtung formuliert, die in Europa oft empfunden, aber selten so nüchtern ausgesprochen wird: In den oberen Etagen von Finanzwelt, Tech-Konzernen und Management in New York herrscht eine bemerkenswerte Arroganz gegenüber Europa.

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Rohstoffe statt Werte Trump, Putin und die Entkleidung der westlichen Außenpolitik

Ob Venezuela, Ukraine, Gaza oder Grönland – westliche Außenpolitik wird regelmäßig mit Demokratie, Menschenrechten oder „Sicherheit“ begründet. Doch unter der Oberfläche wirkt oft ein älteres Muster: Rohstoffe, Märkte, Transportwege und Einflusszonen entscheiden. Donald Trump hat diese Logik nicht erfunden, aber in einer bis dahin ungewohnten Offenheit sichtbar gemacht

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Europas Schwäche ist hausgemacht – und älter als Scholz

Die wohlwollende Interpretation, der Bundeskanzler habe in den vergangenen Jahren „unter schwierigen Umständen solide geführt“, hält einer nüchternen Betrachtung nicht stand. Olaf Scholz hat nicht geführt. Er hat gezögert. Drei Jahre lang fehlte eine erkennbare Strategie – außenpolitisch, europapolitisch und sicherheitspolitisch. Diese Zeit ist verloren. Scholz wird rückblickend als Übergangskanzler in die Geschichte eingehen: verwaltend, abwartend, reaktiv. In einer Phase, in der Europa Führung gebraucht hätte, blieb Deutschland unentschlossenDas war kein taktisches Kalkül, sondern Ausdruck strategischer Leere.

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Die Merkel-Jahre: Biedermeier im 21. Jahrhundert

13 Jahre Stabilität wurden als politische Tugend gefeiert. Doch Stabilität ohne Strategie wird mit der Zeit zur Hypothek. Eine Einordnung der zentralen Versäumnisse – und warum Deutschland bis heute mit den Folgen ringt.

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Nachhaltige Transformation im Mittelstand: Präsenz ja – Priorität nein

Eine aktuelle Befragung zeigt: Nachhaltigkeit ist in KMU angekommen – aber Konjunktur, Kosten und Bürokratie dominieren die Agenda. Für die Politik ist das ein Warnsignal: Transformation gelingt nur, wenn sie wirtschaftlich machbar bleibt.

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Deal-Maker sind keine Friedensstifter

Die Sehnsucht nach einem schnellen Ende des Krieges in der Ukraine ist menschlich – und politisch gefährlich, wenn sie zur Illusion eines „Deal-Friedens“ wird. Wer Außenpolitik wie ein Immobiliengeschäft behandelt, verspricht zwar rasche Ergebnisse, produziert aber oft genau das Gegenteil: instabile Abmachungen, die den nächsten Konflikt vorbereiten.

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Nur Effizienz, kaum Innovation: Warum deutsche Banken technologisch zurückfallen

Europas Banken stehen vor einem tiefgreifenden technologischen Umbruch. Künstliche Intelligenz, datengetriebene Geschäftsmodelle und digitale Plattformen verändern Vermögensverwaltung, Kreditvergabe und Kundenbeziehungen grundlegend. Während viele europäische Institute diesen Wandel offensiv gestalten, zeigt sich in Deutschland ein anderes Bild: Effizienzprogramme dominieren, echte Innovationsstrategien bleiben die Ausnahme.

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Europa kennt seine Macht – nutzt sie aber nicht

Nach der Vorstellung des neuen Sicherheitskonzepts der USA herrschte in Europa vor allem eines: Zurückhaltung. Nationale Regierungen reagierten vorsichtig, Brüssel blieb auffallend leise. Dieses Schweigen ist kein diplomatisches Detail – es ist symptomatisch.

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EU-Choke Points gegen Trump: Welche Hebel Europa tatsächlich hat

Nach der Vorstellung des neuen Sicherheitskonzepts der USA haben sich die europäischen Regierungen auffallend zurückgehalten. Auch aus Brüssel kamen kaum vernehmbare Reaktionen. Dieses Schweigen ist bemerkenswert – und es wirft eine grundsätzliche Frage auf: Ist die Europäische Union außen- und wirtschaftspolitisch handlungsfähig, oder bleibt sie im Ernstfall Zuschauer?

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