Transaktionsdesaster: Wenn Unerfahrenheit und Naivität den Exit verhindern
Stetten/Frankfurt am Main, 20. Mai 2025 – Das globale M&A-Volumen ist seit 2022 eingebrochen. Doch nicht nur geopolitische Risiken, Kapitalengpässe oder Investorenkriterien erschweren Übernahmen und Beteiligungen. Gerade im technologiegetriebenen Mittelstand scheitern Deals zunehmend an mangelnder Vorbereitung – so die Analyse der M&A-Boutique ox8 Corporate Finance.
Mittelstand in der Exit-Falle: Fehlstart trotz guter Perspektiven
Christian Eckhardt Executive Director bei ox8 (links) und
Firat Köker Firat Köker Director bei ox8. (rechts), erleben regelmäßig, wie Transaktionen mit hohem Potenzial an internen Defiziten scheitern. „Nicht der Markt verhindert den Deal, sondern die Prozessvorbereitung“, betont Eckhardt. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer seien grundsätzlich offen für einen Exit – doch es fehle an Struktur, Strategie und einem belastbaren Narrativ für Investoren.
Deal Readiness: Vom Nice-to-have zum Muss
Insbesondere in dynamischen Märkten – etwa in den Bereichen Software, IT-Services, HealthTech oder Energietransformation – ist Transaktionsfähigkeit ein kritischer Erfolgsfaktor. ox8 setzt auf simulationsbasierte Businesspläne, datenbasierte Bewertungen und strategische Storylines, um Investoren nicht nur Ideen, sondern echte Investment-Cases zu präsentieren.
Strategische Vorbereitung schlägt Marktzyklen
Während viele KMU zögern, weil die Rahmenbedingungen unsicher erscheinen, sehen die Experten von ox8 gerade jetzt die Chance für proaktive Positionierung. „Wer sich jetzt strukturiert vorbereitet, kann agieren, wenn das Transaktionsfenster sich wieder öffnet“, erklärt Köker. Neben politischer Entspannung erwartet er auch sinkende Kapitalkosten – was den M&A-Markt 2025 erneut beleben könnte.
Warum Unternehmer Hilfe brauchen – und wem sie vertrauen können
„Der Mittelstand braucht Orientierung“, sagt Eckhardt. ox8 versteht sich nicht als bloßer Vermittler, sondern als strukturierender Sparringspartner. Der Beratungsansatz reicht von der Identifikation potenzieller Dealbreaker über die Entwicklung eines tragfähigen Businessplans bis hin zur Begleitung in Verhandlungen. Ziel: ein realistischer, glaubwürdiger Exit-Prozess, der Vertrauen schafft – auf beiden Seiten des Tisches.